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Aus Ridgebackzucht vom Adelshof
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Über uns

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Eigentlich hatte alles ganz anders angefangen. Wir lebten zusammen mit unserer schon betagten Mischlingshündin Candy und unserem 6- jährigem "Flaschenkind" Artus, unser Rottweiler, den ich von Geburt an mit der Flasche aufgezogen habe und zu dem eine ganz besondere Bindung besteht, auf unserem großen Hof. Als sich die Möglichkeit auftat, ein benachbartes, ebenso großes Grundstück, wie unseres für unser Unternehmen dazu zu kaufen, dachten wir darüber nach, für Artus eine junge Gefährtin zu finden, die ihn mit jugendlichem Elan beim Bewachen des nun 6000 m² großen Grundstückes unterstützt. Einen zweiten Rottweiler, wollten wir aufgrund des Klischee`s nicht, es sollte aber ein Hund in ähnlicher Größe, mit guten Wacheigenschaften und freundlichem Wesen sein. Nach langem Beschäftigen mit diesem Thema und Besuchen bei Züchtern und auch Anbietern von Welpen ohne Papieren, sind wir zu dem Schluss gekommen - es soll ein Rhodesian Ridgebackwelpe mit Papieren sein. Nicht, weil wir züchten wollten, das hatten wir nämlich nicht vor, sondern weil wir nur dort gesicherte Auskünfte über Vorfahren und Gesundheit erhalten konnten.

So zog im August 2009 Malkia vom Bärenwald bei uns ein. Es war vom ersten Moment an die Liebe auf den ersten Blick zwischen Artus und Mali. Und sie nahm Artus mit, wie wir es uns nicht besser erträumt haben! Mali begeisterte uns von Anfang an mit ihrem Wesen. Sie konnte explodieren vor Übermut, aber drei Sekunden später den Kuschelhund machen. Ein halbes Jahr später fanden wir in einem Pferdeforum eine herzergeifende Notfallanzeige eines Ridgeback-Rüdens, dessen Familie sich getrennt hatte und der über 10 Stunden nun allein zu Hause war und dringend ein neues Zuhause suchte. Wir beschlossen "mal anzurufen". Am anderen Ende der Leitung war ein ebenso großer Ridgebackfan, wie wir es mittlerweile waren, der aber seinen geliebten Uli aus beruflichen Gründen abgeben musste. Es war deutlich zu merken, dass ihm das nicht leicht viel, es aber für ihn tat. So setzten wir uns ins Auto, nahmen unsere Candy, die Rudelchefin, mit. Wir mussten testen, um sicher zu gehen, dass wir eine Chance haben, Uli im Rudel zu integrieren. Das hätte mit einem dominanten Rüden nicht geklappt. Das stand vorher fest. Als aber Candy in der Wohnung vor Uli einmal aufgebellt hatte und Uli postwendend unter seinem eigenen Küchentisch verschwand und sich nach Hilfe umschaute, war eigentlich klar, dass es klappen könnte. Wir sind trotzdem kein Risiko eingegangen und Uli wurde noch in seinem alten Zuhause kastriert, ehe wir ihn zu uns geholt haben. Für die Eingliederung haben wir uns Zeit genommen. Nach ca. 14 Tagen konnten alle vier Hunde zusammen auf dem Hof spielen. Uli war damals 3,5 Jahre und auch noch sehr ungestüm.

Vom Tag an konnten wir sehen, wie Ridgeback`s miteinander spielen! Es ist eine ganz andere Weise, als die ich vorher von unseren Hunden kannte. Sie fliegen und springen fast geräuschlos über- und untereinander und sind in gefühlt einer Sekunde von der einen zur anderen Ecke des Hofes gelangt - so eine maßlose Lebensfreude!!! Von diesem Moment an war klar - einmal Ridgeback immer Ridgeback!

Zwei Jahre später reifte dann doch der Gedanke, eventuell mit Mali mal einen Wurf zu machen. Meine berufliche Situation hatte sich dahin gehend verändert, dass ich nun nur für unser Unternehmen tätig war und mir meine Zeit selbst einteilen konnte. Das war Grundvoraussetzung, denn Welpenbetreuung ist nahezu ein 10 Wochen langer 24-Stunden-Job!

Eine Zucht ohne Papiere kam nicht in Frage und so wurden wir Mitglied beim IHV (Internationaler Hundeverband e.V.). Wir unterzogen Mali allen tierärztlichen Gutachten, die dazu gehörten, stellten sie erfolgreich auf Ausstellungen vor und dann kam der große Tag, an dem der Zuchtwart seine Entscheidung trifft. Mali erhielt ihre uneingeschränkte Zuchttauglichkeit am 20.10.2011.

Im Frühjahr 2012 kam dann Mali`s und unser erster Wurf auf die Welt! Ich kann mich auch heute noch nicht genug für die große Unterstützung, die ich von meiner Zuchtwartin Ulrike Eckert und der Besitzerin und Züchertin von Boma, Vater unseres A-und B-Wurfes, Michaela Menk, während dieser Anfangszeit, bedanken!!!

Mittlerweile sind nun schon unsere Nachzuchthündinnen Beyla vom Adelshof und Donna Tembisa vom Adelsfof in der Zucht aktiv und tragen das Erbe ihrer Mutter Mali weiter.

Stolz können wir berichten, dass unsere Zucht von unserem Verband, dem IHV , mit dem "Goldsiegel für eine vorbildliche Zuchtstätte" ausgezeichnet wurde.

Für uns ist jedes Jahr die Zeit, in der die Welpen geboren werden und aufwachsen der Höhepunkt, den wir sehr genießen. Es ist eine wunderschöne Zeit, in der wir mit unseren Fellnasen noch enger zusammenwachsen, in der wir wunderbare Menschen - die neuen Welpeneltern - kennenlernen und wir gemeinsam mit ihnen das Aufwachsen der Kleinen begleiten. Wir verlieren unsere Baby`s auch nach deren Auszug nicht aus den Augen. Mit großer Freude sehen wir jedem Bild und jedem Bericht der Hundefamilien entgegen und manchmal entstehen daraus auch Freundschaften.



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